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Ein Plausch über Rosen

Rosen gab es schon, bevor Menschen die Erde bewohnten.
Die ersten Gartenrosen entwickelten sich wahrscheinlich im Mittleren Osten und wurden später durch die Kreuzzüge nach Europa gebracht. Zu Zeiten des Mittelalters wurden Sie zur Duft- und Badeölgewinnung in Klostergärten gepflanzt. Auch betuchte Gutsbesitzer und adelige Schlossherren pflanzten sie zum Zeichen des Wohlstandes in Ihre Gärten.

Die wichtigsten, ursprünglichen, historischen Rosengruppen sind Gallica, Alba, Damascena und Centifolia. Von diesen haben sich viele Sorten bis heute durchsetzen können und sind für die Entwicklung der Englischen Rosen sehr wichtig gewesen.

Dichter, Maler, Sänger und Denker haben die Rose als Königin der Blumen auserkoren. Sie hat wohl deshalb diesen Status, weil Sie mit Ihrem „ Sinnlichkeitsrausch“ in Farbe, harmonischer Form, Duft und schmerzlich, stacheliger Erfahrung die Liebe symbolisiert wie keine zweite Blume. Die Blüte selbst ist ein kleines Wunderwerk der Natur. Es gibt kaum eine andere Blüte, die einen so warmen und gleichzeitig strahlenden Effekt hat wie die Rose.

Es ist immer wieder spannend das Profil, (die Gesundheit, Blühverhalten und Fülle, der Duft, die Seltenheit) einer Sorte zu bewerten und letztendlich die Sorte mit einer Aufnahme in die Vierländer Rosenkollektion zu privilegieren.

Es war uns ein Wunsch, eine Rose auf den dem Namen Vierlandenperle zu taufen. Dem Ort, der unser Familie nun seit nachweislich fast 250 Jahren, Heimat bietet. Wer die Vier- und Marschlanden im Süd Osten von Hamburg besucht hat weiß, daß sie eine Perle sind und den Namen zu Recht verdienen. Im Wandel der Zeit, die immer schneller zu laufen scheint, ist die Rose doch so etwas wie eine feste Bastion, die den Veränderungsprozessen zu trotzen scheint und an Beliebtheit und romantischer Symbolkraft nichts einbüßt. Die Rose ist nach wie vor die unbestrittene Königin der Blumen. Sie ist aus keinem Garten wegzudenken. Durch Ihre vielen unterschiedlichen Facetten und Wuchsformen kann man für jeden Garten die richtige Rose finden.

Die beste Methode die Rosen frei von Schädlingen und Krankheiten zu halten ist ihnen so gute Wachstumsbedingungen wie möglich zu verschaffen.

Grundphilosophie der Rosen: Lehm, Sonne, Dünger

Pflanzhygiene: Alle befallenen Blätter und Pflanzenteile ausschneiden und in der Mülltonne entsorgen. Auch Blätter absammeln, die eventuell noch unter der Pflanze liegen.Regelmäßiges Ausschneiden von verblühten und abgestorbenen Pflanzenteilen.

Einsatz von Hausmitteln: Nur regelmäßiger Einsatz zeigt Wirkung.

Aufgesetzte Brühen und Jauchen helfen vorbeugend gegen Blattkrankheiten und vergrämen Parasiten.

Brennesseljauche: Brennessel ohne Wurzel vor der Blütezeit ernten (1kg für 10 Liter Wasser) Brennnessel einige Tage in Wasser einweichen, regelmäßig umrühren und wenn die Gärung einsetzt durchsieben. Ausbringverhältnis: 1:50. Das eingelagerte Silizium macht die Blätter der Pflanzen hart und erschwert den Schädlingen das Zustechen. Nebeneffekt: Stickstoffdünger und Anregung von Bodenlebewesen.

Ackerschachtelhalmsud: 1kg Kraut auf 10 Liter Wasser, kurz aufbrühen, 24 Std. ziehen lassen, abseihen, im Verhältnis 1:4 die ganze Rose begießen. Ideal ist ein trockener, bedeckter Tag mit leichtem Wind, an dem die nassen Pflanzenteile gut abtrocknen können.

Vierländer Rosenhof