Der Ziergarten im Juni

GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 25 | 2017

Es geht auf den Sommer zu und es kann an manchen Tagen sehr heiß werden. Im Wachstumsmonat Juni benötigen viele Gartenpflanzen darum besonders viel Wasser. Wer richtig gießt, spart Wasser und trägt dazu bei, dass es Pflanzenschädlinge schwerer haben.

Juni

Am besten ist es, morgens oder zeitig am Abend zu gießen. Davon profitieren die Pflanzen am meisten. Morgens und abends verdunstet deutlich weniger Wasser als tagsüber. Die Blätter trocknen rasch bzw. noch vor der Nacht und sind keine Einladung für Schadpilze und Schnecken. Bei Trockenheit reichlich (circa 20 Liter pro m2) im Abstand einiger Tage wässern und direkt in den Wurzelbereich. Dann gelangt ausreichend Nass bis zu den Wurzeln. Für Rhododendron und andere kalkempfindliche Pflanzen ist Regenwasser erste Wahl.

Gladiolen sind eindrucksvolle Sommerblüher, die dank ihrer Höhe und der auffallenden Blüten zum Beispiel gut im hinteren Bereich eines Beetes zur Geltung kommen. Sie eignen sich auch ausgezeichnet als imposante Schnittblumen, insbesondere in großen Bodenvasen oder als Deko bei einer Gartenparty. Um die Gladiolenblüte zu staffeln, können auch im Juni noch Knollen in den Boden gesetzt werden.

Hesperis

Verblühtes bei Stauden abschneiden. Spornblume (Centranthus), Lupinen und Nachtviole (Hesperis) beispielsweise blühen dann besser nach. Blaukissen, Polsterphlox und Steinkraut nach der Blüte eventuell etwas zurücknehmen, damit sie wieder kompakter wachsen. Hohe Herbstastern und hohen Phlox bei Bedarf um eine Fingerspanne kürzen. So bleiben sie standfester.

Lupinenbeet

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