Deutschlands schönstes Gartenhäuschen

Gewinner aus der Ausgabe 01/2017 (Das Magazin für Gartenträumer)

Wir suchten Deutschlands schönstes Gartenhäuschen! In unserer Zeitschrift "Das Magazin für Gartenträumer" haben wir Sie gebeten, uns Fotos und Geschichten von Ihren ausgefallenen Gartenlauben und romantischen Gartenpavillons zu schicken. Herzlichen Glückwunsch an Klaus Scheder! Mit 32 "Gefällt-mir-Angaben" bei der Facebook-Abstimmung hat er das Gewinnspiel und den Titel für Deutschlands schönstes Gartenhäuschen gewonnen!

Klaus Scheder hat als ersten Preis eine professionelle Gartenplanung durch einen Garten- und Landschaftsarchitekten gewonnen.

"Diese Ecke haben wir - meine Frau Sarah, ich und unser kleiner Sohn (2) - erst im letzten Jahr neu angelegt, gebaut und bepflanzt. Schon immer wollten wir auch einen Metallpavillon in unserem Garten haben.

Letztes Jahr zu meinem 30. Geburtstag hat mich meine Frau dann doch tatsächlich mit einem überrascht. Platz ist bei uns im Garten noch genug und so haben wir uns in den nächsten Wochen gleich daran gemacht, dem Pavillon einen würdigen Rahmen zu bauen. So es die Zeit erlaubte haben wir Abends, nach Feierabend bzw. dann an den Wochenenden Stück für Stück unsere neue Sitzecke vorangebracht - alles in Handarbeit.. ohne Bagger und Maschinen - was uns schon ganz schön ins Schwitzen gebracht hat. Als Umrahmung haben wir einen Einzeiler aus Granit-Kleinstein gebaut und die runde Sitzfläche mit einem grauen Betonsteinpflaster ausgelegt. Darauf steht unser Gartenpavillon. Zur neuen Gartensaison fehlen jetzt nur noch ein paar gemütliche Sitzmöbel, um die neue Ecke gebührend zu genießen. Erst so richtig schön wird die Ecke sein, wenn die frisch gepflanzten Ramblerrosen, Clematis sowie die Gehölze, Stauden, Gräser und Zwiebelblumen drum herum in ein paar Jahren eingewachsen sind, alles grün ist, blüht und duftet. Auch der Rasen drum herum ist neu angesät und muss noch grün werden. Von hier aus lässt sich der Garten schön betrachten und Vögel, Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere beobachten.

Das Foto ist Ende Oktober 2016 entstanden - deswegen ist nicht mehr alles so grün sondern zeigt sich in Herbstfarben bzw. da die Pflanzen erst in die Erde gekommen sind, sind sie noch recht klein, unscheinbar und noch nicht so wirkungsvoll und der Rasen drum herum muss auch noch auflaufen. Wir freuen uns schon darauf, wie sich heuer alles entwickelt."

Die Plätze 2 bis 10 dürfen sich über ein Blumenzwiebelpaket von Lemo Gartendesign freuen!

Debbie Bülau

"Das Foto entstand 2014. Geschmückt für die offene Gartenpforte. Der Pavillon war damals noch neu. Jetzt erobern ihn die Kletterrosen. Ein schönes Plätzchen."

Eike von Bargen aus Rotenburg

"Diesen ehemaligen Karnickelstall hat der Vormieter hinterlassen. Da ich viel Freude an Gartengestaltung habe, hat mein lieber Mann mir einen Traum erfüllt. Ein eigener Strandkorb, mein Lieblingsplatz im Sommer... aber auch zu jeder anderen Jahreszeit. Wir sitzen dort gerne, machen ein Schweden Feuer an und schauen in der Nacht gen Himmel. Auch wenn es regnet oder bei Gewitter... Es ist zu schön, das zu beobachten. Im Sommer möchten wir unser eigenes Haus bauen, ich freue mich sehr auf die Gestaltung des Gartens, auch wenn es wohl erst zum Frühjahr 2018 fertig wird."Es lohnt sich auf alle Fälle."

Eike von Bargen aus Rotenburg

Erich Kimmerle aus Simbach

Marion Brouwer

"Im vorletzten Winter habe ich ganz allein ein 1 x 1 x 2 m großes " Gästehaus " gebastelt. Vom Fenster bis zum Dach, inkl. Solarbeleuchtung , alles nach eigenen Vorstellungen und Ideen. Von meinem Mann wurde oft mein Projekt als " Klohäuschen " belächelt. Aber vom Ergebnis war er dann doch sehr begeistert. Für mich ist dieses ein Gartentaumhäuschen, auch wenn's nur zur Deko in Garten dient."

Karina Beuck

"Die Idee zu einem Gartenhaus entstand, weil der Apfelbaum in unserem Garten abgestorben war. Nicht ganz abgestorben, er hatte vorher unten am Stamm noch einen neuen Austrieb gemacht. Ich war sehr traurig. Den Baum hatte mein Großvater noch gepflanzt. Es war noch ein echter Cox Orange und nun rückte ihm mein Mann mit der Säge zu Leibe. Ich wollte ihn retten, ihn mit einer Clematis begrünen. Nichts zu machen, er musste weichen. Zum Trost durfte ich mir ein Gartenhäuschen aussuchen. Ich schaute mich überall in den Holz- und Baumärkten um, las Dutzende von Gartenmagazinen und fand- nichts. Jedenfalls nichts, was mich begeisterte. Da wir echte Schwedenfans sind lese ich auch schwedische Gartenmagazine. Dort wurde ich fündig. Ein Gartenhaus aus alten Fenstern sollte es werden. Es konnte doch nicht so schwer sein, ein paar alte Fenster aufzutreiben? Es war schwer! Aber mit der Hilfe von ein paar guten Freunden und Nachbarn wurde es möglich. Ich bekam alte Fenster und sogar eine Balkontür aus Häusern, die neue umweltgerechtere Fenster und Türen bekommen sollten. Mit diesem Schatz in unserer Garage konnte die Planung für das kleine Haus losgehen. Die Breite wurde durch einen uralten Küchenschrank, ebenfalls ein Erbstück aus einem modernisierten Haus, bestimmt. Die Länge ergab sich durch die Fenster und Baldur, den alten Küchenherd, der ebenfalls seinen Platz finden musste. Drum herum sollte es eine große Holzterrasse geben und viele Pflanzen, die das Haus irgendwann einmal überwachsen und zu einer richtigen Gartenlaube machen würden."

Christina Hirschochs aus Gehrden

"Dies ist der Pavillon, den mir mein Schwiegervater vor 30 Jahren selbst gebaut hat - immer noch schön!"

Christina Hirschochs aus Gehrden
Hartmut Knob

Gudrun Falkenberg

"Ich habe die Laube innen gestrichen und es mir farblich schön gestaltet, so wie mir das gefiel. Gardinen angebracht. Die Farbe Gelb hat mich sehr angesprochen und irgendwie froh gemacht. Mein ein paar Jahre zuvor gegen den Willen meines Mannes gekauftes und letztlich von ihm verschmähtes komplettes Kaffee- und Speiseservice mit einer gelben Tulpe darauf fand in der Laube ein willkommenes Zuhause und passt außerordentlich gut. Alle möglichen kleinen Dinge wie Vasen, Kännchen, Kerzen, Servietten habe ich Stück für Stück dazugekauft, sogar eine gelbe Zeigerwaage habe ich gefunden.

Ein uraltes Klappbett hatte ich noch, das kam ein Jahr später rein und ich konnte endlich in meiner eigenen Laube schlafen. Selbstverständlich in gelber Bettwäsche! Einen runden, recht hässlichen aber brauchbaren Plastiktisch habe ich mit Serviettentechnik beklebt, zwar bunt, aber gut zum gelben Ton passend. Auf den bin ich ganz stolz.

Im letzten Jahr habe ich nun meine Laube auch von außen gestrichen; zugegeben, mutige Farben. Gelb selbstverständlich und Schwedenblau. Das hat bei uns in der Sparte niemand weiter und es fand allgemeine Beachtung. Aber braune Laube (so wie sie war) fand ich langweilig. Die bunten Fensterläden muss ich in diesem Sommer nochmal überdenken; ich wollte ein Element, das die beiden doch sehr krass gegensätzlichen Farben entschärft und verbindet."

Helga und Wolfgang Klier aus Freiburg

"Im Sommer 2015 haben meine Frau Helga (72 J.) und ich , Wolfgang Klier (68 J.) das Vorhaben, ein Gartenhäuschen zu bauen, realisiert. Am Ende unseres Gartens des Reihenhäuschens hat sich der Platz angeboten, einen Raum zu schaffen, um Gartengeräte, -Möbel und im Winter trop. Pflanzen unterzubringen.Als Schreinermeister a.D. waren die Vorgaben klar: einen guten Plan zu erarbeiten, handwerklich solide, umweltfreundlich, heimische Materialien zu verwenden und energieeffizient zu bauen. Die Größe ist ausreichend L-2,65,B-2,45, H-2,64 m. Die Bauzeit vom 23.6. bis 28.10.2015. Es gibt 2 Dachschrägen, sodass ein Lichtband entstanden ist, um im Inneren Tageslicht einzufangen. Da das Ständerwerk zur Aufnahme der Douglasiebretter (Nut/ Feder)sehr stabil konzipiert wurde, trägt dieses das Granulat zur Dachbegrünung ohne statische Probleme. Die Saatmischung besteht aus 24 versch. Pflanzen, sodass genügend Auswahl für die Kleintierwelt besteht und immer etwas blüht. Die auf Kiesbett liegenden Bodenplatten sind beständig und an den Eckpunkten halten stabile Fundamente die tragenden senkrechten Balken. An der N/O-Seite kommt man bequem durch eine 2 m hohe, leichtgängige Schiebetür in das geräumige, hallenartige Innere, das zusätzlich durch 2 historische Fenster erhellt wird. Holz bleibt durch konstruktive Maßnahmen vor Regen und Staunässe erhalten und zusätzlich durch Metallprofile geschützt. Die Dachentwässerung erfolgt im Südwestbereich durch das Rauminnere, um die großen, blaulasierten Dachabschlußprofile nicht zuzerteilen. An antiken schmiedeeisernen Gittern rankt eine gelbblühende Kletterrose empor. Das Hirnholz der Nut/Federbretter wird durch senkrechte, lasierte Profilhölzer vor Witterungseinflüssen abgedeckt.Im Inneren ist das Holz unbehandelt, riecht gut und stahlt in voller Schönheit. Außen ist die Oberfläche durch eine transparente, helle holzfarbene norwegische Lasur und Öl behandelt. Zum öffentlichen Weg hin hält ein Vordach das eingelagerte Feuerholz trocken."

Hier erfahren Sie, wie Sie die nächste Ausgabe unseres Magazins bekommen können.

Vielen Dank für die Teilnahme an unserem Gewinnspiel!
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