Effektvoll - ein Garten mit Durchblick

GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 9 | 2017

Selbst ein kleiner Garten lässt sich spannend gestalten, indem er die Neugier und Entdeckerlust weckt. Mit Gucklöchern in Mauern, Fenstern in Zäunen oder Durchgängen in Hecken entstehen interessante Aus- und Einblicke.

Gartenfenster

Der Mensch ist nun mal von Natur aus neugierig. Gartenbesitzer können diese menschliche Eigenschaft bei der Gestaltung ihres Gartens nutzen. Mit geschickt platzierten Durchblicken oder Durchgängen lässt sich die Neugierde wecken. Denn wer möchte nicht wissen, was hinter der Mauer, der Wand, dem Zaun oder der Hecke verborgen ist? Vor allem kleine und ungünstig geschnittene Gärten profitieren von diesem raffinierten Kniff. So wird zum Beispiel ein langer schmaler Reihenhausgarten mit parallel zum Haus stehenden Hecken in Räume gegliedert.

Durchblick im Garten

Die Durchgänge, das können Rosenbögen, kleine Holztore oder Lücken im Grün sein, ordnet man so an, dass immer nur ein Ausschnitt des Gartens sichtbar wird, und man Sitzplätze, Nischen und Beete nach und nach entdecken kann. Durchblicke eröffnen auch aufregende Ausblicke. Aussparungen in Hecken oder Mauern ermöglichen den Blick in den Nachbargarten oder vielleicht sogar die Aussicht auf unverbaute Landschaft.

Wagenrad im Garten

Ob Einblick oder Ausblick, Eingang oder Durchgang, für jeden Gartenstil gibt es die passende Variante. In modernen Gärten arbeitet man gern mit Beton etwa als Wand mit langen, schmalen Schlitzen, egal ob senkrecht oder waagerecht. Für Gärten mit mediterranem Charakter sind Natursteinmauern mit Rundbogenfenstern typisch. Wer selbst mauert, kann statt Fenster einzubauen, einfach Lücken im Mauerwerk lassen.

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