Vögel richtig füttern

GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 52 | 2017

Wer den hier überwinternden Vögeln in der kalten Jahreszeit mit Futter helfen möchte, sollte dabei einige Dinge beachten.

Am besten ist es, wenn die Vögel auf natürliches Futter zurückgreifen können. Darum ist es gut, im Garten auch Vogelnährgehölze wie Ebereschen, Holunder, Hartriegel, Zieräpfel, Hagebuttenrosen, Weißdorn, Schlehen, Disteln, Astern und verschiedene Doldenblütler zu pflanzen.

Zierapfel als Vogelfutter im Winter

Wer einmal mit der Winterfütterung begonnen hat, sollte sie regelmäßig weiterführen. Vögel gewöhnen sich sehr schnell an den Luxus und vertrauen darauf, dass sie an der Stelle nun regelmäßig Futter erhalten. Sobald die Temperaturen Anfang März wieder steigen, sollte das Füttern langsam eingestellt werden.

Vogelfutter in Halterung im Winter

Die hygienischste Art, den Vögeln im Winter Körnerfutter anzubieten, besteht im Aufhängen von Futtersilos. Hier läuft immer nur so viel nach, wie gerade verzehrt wird. Das Silo schützt die Körner vor Nässe und Dreck – nicht aber vor gefräßigen Räubern wie Krähen, Eichelhähern oder Eichhörnchen. Daher gibt es spezielle Futtersäulen mit Schutzkäfig, die nur kleineren Vögeln wie Meisen, Finken oder Spatzen den Zugriff erlauben.

Eichhörnchen am Futtersilo im Winter

Neben reinem Körnerfutter ist auch Fettfutter sehr wichtig für Wintervögel, denn es liefert besonders rasch Energie. Herkömmliche Meisenknödel sind dafür eigentlich eine gute Quelle, doch können sich die Vögel in den Kunststoffnetzen, die das Futter umgeben, leicht verheddern. Viele Hersteller bieten daher Knödel ohne Netz, die mittels Kordel aufgehängt werden. Sehr beliebt sind auch kleine Fettfutterkuchen, die den Vögeln in entsprechenden Halterungen angeboten werden können.

Fettfutter ohne Netz für Vögel im Winter

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