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Gartenberatung Expertentipps Der automatisierte Garten - der Garten von morgen?
Expertentipp von
GaLaBau Kinnemann

Der automatisierte Garten - der Garten von morgen?


Viele, die heute was vom automatisierten Garten hören, denken sofort an den automatischen Rasen-Roboter, der den Rasen immer perfekt gemäht aussehen lässt oder an die vollautomatische Bewässerung, die den Garten immer Wasser gibt, wenn der Garten es braucht und nicht, wenn der Gartenbesitzer Zeit hat.


Aber, die Welt des automatisierten Gartens ist viel Größer als viele Denken, und der Markt wächst rasant. Denn der automatisierte Garten gibt den Gartenbesitzer genau das, was die Menschen von heute wollen: Zeit zum Entspannen im grünen Wohnzimmer und nicht Sklave des eigenen Gartens zu sein. 


Automatisierter Garten mit Mäh-Roboter

Wie bereits erwähnt, geht die Automatisierung des Gartens bei den automatischen Mäh-Systemen und automatischen Bewässerungen los. Aber der automatische Garten kann mehr. Er erkennt, dass der Gartenbesitzer nach Hause kommt, ganz einfach übers Smartphone in der Hosentasche. Öffnet die Tür oder die Toranlage, schaltet im Dunkeln das Licht an, damit sich der Besitzer sicher auf seinem Grundstück bewegen kann. Wenn der Hausbesitzer im Haus ist, wird die Wegbeleuchtung wiederausgeschaltet oder gedimmt. Das Akzentlicht, das den Garten im Dunkeln in Szene setzt, wird eingeschaltet, so dass der Kunde auch zu der Jahreszeit etwas vom Garten hat, wenn es wetterbedingt den meisten keinen Spaß macht, draußen zu sein. Im Sommer, wenn eine Gartenpartystattfindet, kann mit einem Knopfdruck auf dem Smartphone die Party-Beleuchtung eingeschaltet werden. 


Automatisierter Garten mit ferngesteurtem Licht

Das Smartphone ist mit der Ladestation im Carport des E-Autos gekoppelt, sodass der Gartenbesitzer immer sehen kann, wann sein Auto genug Strom für die nächste Spritztour hat. Auch Morgens, wenn der Smartphone-Wecker klingelt, ist die Verbindung zu Carport und Auto sinnvoll. Der Wecker klingelt, die automatische Wetterstation überprüft die Außentemperatur - ist es zu kalt, bekommt die Carport-Steuerung den Befehl, die elektrische Standheizung im Auto zu aktivieren. so ist das Auto guttemperiert und mit freien Scheiben einsatzbereit.


Automatisierter Garten mit Smartphone-Steuerung

Die absenkbaren Mülltonnen erkennen vor dem Haus über die Kalenderfunktion, wann die Leerung ansteht. Sie verschwinden nicht wie gewohnt in der Erde, sondern sie bleiben draußen, bis der Gewichtserkenner mitteilt, dass sie geleert wurden. Geleert verschwinden sie wieder in der Erde, und lassen den Vorgarten wieder ohne hässliche Mülltonnen in seiner vollen Schönheit strahlen.


Der Reinigungsroboter für die Dachrinne sorgt nicht nur im Herbst dafür, dass keine Blätter die Dachrinnen bei Regen verstopfen. Der Gartenbesitzer wird per Nachricht aufm Smartphone informiert, wenn es Probleme gibt. So braucht er nicht bei kaltem Herbstregen draußen stehen und versuchen, die Havarie zu beseitigen.


Die Steuerung der Pumpentechnik für den Schwimmteich oder Pool läuft ebenfalls bequem über das Smartphone. Der Gartenbesitzer kann die Pumpzeiten einstellen, überwachen und erkennen, wann der Skimmer geleert werden muss. Gleiches gilt für den Schwimmteich- oder Pool-Roboter, der den Boden absaugt und immer für ein perfektes Erscheinungsbild sorgt. Auch die Temperatur wird zentral überwacht und heizt das Wasser bei Bedarf mit Hilfe einer Solaranlage oder Wärmepumpe auf. Der Gartenbesitzer kann immer und überall schauen, ob sein kühles Nass zu Hause die richtige Temperatur für den ersten Sprung hat.


Automatisierter Garten mit Poolreinigung

Sicher gibt es noch viele mögliche und sinnvolle Automatisierungsmöglichkeiten im Garten. Was für den einzelnen Gartenbesitzer sinnvoll ist, kann er in einen Beratungsgespräch mit einem kreativen Landschaftsgärtner herausfinden. Sicher werden viele Kritiker sagen, was soll ein Garten der uns die Natur nahe bringen soll denn mit so viel Technik? Die Wirklichkeit sieht anders aus: Man hat eine Steuerung, die alles überwacht und steuert. Nicht eine für den Mäh-Roboter, eine für die Bewässerungsanlage, eine für die Toranlage usw. Es liegen keine 20 Fernbedienungen auf den Tisch. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch Energie und sorgt dafür, dass alle Prozesse aufeinander abgestimmt sind.


Was oder ob der einzelne Gartenbesitzer einen automatisierten Garten braucht, entscheidet jeder für sich selbst. Kritikern sei gesagt, was Henry Ford schon treffend sagte: „Es bringt nichts die Uhr anzuhalten, um Zeit zu sparen.“


Dieser Expertentipp wurde für Sie von Christian Golze (B. Eng. Landschaftsarchitektur und Umweltplanung) von unserem Gartenträume Aussteller Garten- und Landschaftsbau Kinnemann geschrieben.

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