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Gartenberatung GartenFlora Tipp der Woche Gartenflora Tipp der Woche 2017 GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 6 | 2017
GartenFlora Tipp der Woche 5
Der Ziergarten im Februar

Der Winter muss nicht grau sein 

Für eine üppige Blütenpracht müssen manche Sträucher zurückgeschnitten werden. Je nach Blütezeit erfolgt der Rückschnitt entweder frühzeitig im Jahr oder bei Frühjahrsblühern direkt nach der Blüte.
 

Viele Ziersträucher entwickeln den üppigsten Flor am ein- bis zweijährigen Holz. Alte Triebe dagegen werden blühfaul. Gleichzeitig wachsen u. a. aus der Strauchbasis jährlich neue vitale Schösslinge nach, die Platz brauchen. Deshalb werden die Sträucher alle zwei bis drei Jahre kräftig ausgelichtet, indem ein Drittel der ältesten Zweige bodeneben gekappt bzw. auf junge Triebe abgeleitet wird. Ebenfalls entfernt wird alles Vertrocknete und Kranke. Wichtig: Frühlingsblühende Arten wie Forsythie, Blut-Johannisbeere, Scheinquitte oder frühe Spiersträucher erst unmittelbar nach der Blüte auslichten. Sonst ginge ein Teil der Blütenknospen verloren. 


Sommer- und herbstblühende Sträucher dahingegen blühen an den diesjährigen Neutrieben. Ein jährlicher scharfer Rückschnitt im März regt den Austrieb zahlreicher kräftiger, blühfreudiger Ruten an. Zu dieser Schnittgruppe zählen zum Beispiel Sommerflieder (Buddleja davidii), Bartblume (Caryopteris- Arten), Schneeball-Hortensie (Hydrangea arborescens) und Rispen-Hortensie (Hydrangea paniculata).


Auffällig gefärbte Rinde bringt Leuchtkraft in den winterlichen Garten. Am kräftigsten ist sie an einjährigen Langtrieben ausgeprägt. Werden buntrindige Hartriegel (Cornus alba ‘Sibirica’, C. sericea ‘Flaviramea’) oder die Dotter-Weide (Salix alba ‘Vittelina’) jährlich im Spätwinter fast bodeneben heruntergeschnitten, bilden sich viele leuchtend rote, orange oder gelbe Ruten in Augenhöhe. 

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