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Sommerboten

Winterharte Blumenzwiebeln


März bis April ist die beste Zeit, um winterharte Blumenzwiebeln zu pflanzen, damit sie im Sommer je nach Sorte von Juni bis in den Herbst blühen. Winterharte Blumenzwiebeln bleiben über den Winter in der Erde  und können wie Stauden jedes Jahr größer werden und sich prachtvoll vermehren. 

Ganz besondere Sommerboten sind zum Beispiel Montbretien (Crocosmia), winterharte Gladiolen (Gladiolus nanus), Rosa Schmucklilien (Amerine Belladiva) und der Blühende Farn (Incarvillea delavayi).

Montbretien (Crocosmia)


Diese wunderschöne, circa 30 cm hohe Bauerngartenblume blüht den Hauptsommer über und kann in der Sonne, aber auch in schattigen Bereichen gepflanzt werden. Sie vermehrt sich über Brutzwiebeln. Auf dem Bild ist ihre große Schwester, die Sorte Crocosmia „Luzifer“ abgebildet . Diese wird imposante 70 cm hoch und liebt die sonnigen Bereiche im Staudenbeet. Crocosmien sind sehr schöne Schnittblumen.



Winterharte Gladiolen (Gladiolus)

Die klassische Gladiole ist vielen bekannt! Das es auch eine winterharte Sorte gibt führt bei unseren Kunden immer wieder zu freudiger Überraschung. Winterharte Gladiolen wachsen zierlicher und mehr bogenförmig mit großen Blüten. Es gibt sie  in vielen Farben. Auch dieser Sommerbote vermehrt sich über Brutzwiebeln und blüht jedes Jahr wieder.


Rosa Schmucklilie (Amerine Belladiva)


Ihren deutschen Namen hat die Rosa Schmucklilie durch ihre Ähnlichkeit zum echten winterharten blauen und weißen Agapanthus erhalten.  Genau betrachtet ist die Rosa Schmucklilie eine winterharte Amerine. Der echte Agapanthus blüht von Juli bis August , die Amerine beginnt dagegen erst im August und beendet ihre Blütezeit im Oktober oder November. Sie ist eine echte Rarität. 


Blühender Farn (Incarvillea delavayi)


Der Blühende Farn gedeiht in vollem Schatten und in der Sonne. Er ist kein echter Farn, sondern eine Staude, die von Juni bis September blüht. Ihre farnähnlichen Blätter kommen nach der Blütezeit voll zur Geltung. Sie wird jedes Jahr kompakter.


Gut zu wissen


Blumenzwiebeln können wunderbar in jedes Stauden- und Rosenbeet integriert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass keine Staunässe vorherrscht, denn das mögen sie nicht. Bei der Planung ist die Pflanzung nach Wuchshöhe, Farbe und Blühzeitraum zu berücksichtigen. Zum Beispiel wächst die Gladiole höher und kompakter als die Montbretien und sollte folglich dahinter gesetzt werden. Bei uns entspricht eine angebotene Portion Blumenzwiebeln (ob 1 oder 40 Stück) einer Kreisfläche mit circa 30 cm Durchmesser, ob im Beet oder Kübel. Das hilft bei der Planung und auch zum Lückenfüllen.

Sie können alle Blumenzwiebeln ins Beet und in Kübel pflanzen. Es wird immer eine Bereicherung sein und für viel Freude sorgen! Bitte beachten Sie, dass alle Topfpflanzen im Winter vor Frost geschützt werden müssen – auch, wenn sie im Staudenbeet winterhart sind. Wir empfehlen Rosen- und Staudenbeete im Herbst mit Laub abzudecken, da der ausbleibende Schnee vielen Tieren und Pflanzen  als Schutz fehlt. 

Dieser Expertentipp wurde für Sie von der gelernten Zierpflanzengärtnerin und dipl. Ingenieurin für Gartenarchitektur Simone Hillen von unserem Gartenträume Aussteller  Lemo Gartendesign geschrieben.