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- Johannisbeeren: Reiche Ernte auf kleiner Fläche
Gartenträume Experte Essbar Tipp der Woche
Sie sind relativ anspruchslos und benötigen nur wenig Platz: Johannisbeeren sind ideal für kleine Gärten. Sie können eine Fülle leckerer Beeren tragen und die süß-säuerlichen Früchtchen lassen sich gut direkt vom Strauch naschen.
GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 30 | 2017
Sie sind relativ anspruchslos und benötigen nur wenig Platz: Johannisbeeren sind ideal für kleine Gärten. Sie können eine Fülle leckerer Beeren tragen und die süß-säuerlichen Früchtchen lassen sich gut direkt vom Strauch naschen.
Selbst in einem kleinen Garten oder auf der Terrasse findet sich ein Platz für sie: Als Stämmchen gezogen brauchen Johannisbeeren gerade mal einen Quadratmeter Standfläche. Wegen der höhergelegten Krone können sie auch gut in Gemüse-, Kräuter- oder Staudenbeete integriert werden. 
Um alle drei Farben zu ernten, sind im Idealfall vier Sträucher notwendig: eine rote, eine weiße und zwei schwarze Sorten. Zwei schwarze deshalb, weil sie teilweise selbstunfruchtbar sind und eine zweite Sorte für einen guten Fruchtansatz notwendig ist. Rote und Weiße Johannisbeere sind selbstfruchtbar. Wenn sie von einem anderen Strauch bestäubt werden, erhöht das aber deutlich den Fruchtansatz.

In manchen Jahren sind die Trauben mancher Johannisbeeren nur spärlich besetzt. Dieses Verrieseln kann bei frühblühenden Sorten auftreten: Sie sind spätfrostgefährdet, und bei zu kaltem Wetter sind keine Bestäuber unterwegs. Es hilft, bei Frostgefahr Vlies über die Sträucher zu legen und sie in kalten Frühjahren etwas zu schütteln, damit der Pollen auf die Narben gelangt. 
Die Pflege von Johannisbeeren ist relativ einfach: Die robusten Beerensträucher gedeihen auf fast jedem Boden. Im Frühling, zur Austriebszeit, können sie mit kaliumbetonten Beerenvolldünger versorgt werden. Bei sommerlicher Hitze sollten die Johannisbeeren durchdringend gegossen werden, damit die Beerchen nicht am Strauch vertrocknen.

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