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Gartenträume Experte Tipp der Woche
GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 42 | 2019
Früher waren Quittenbäumchen in vielen Bauerngärten zu finden, sind dann jedoch etwas in Vergessenheit geraten. Inzwischen werden sie wieder häufiger gepflanzt. Das liegt vielleicht daran, dass viele Gartenbesitzer dieses Obst im Urlaub in wärmeren Regionen kennengelernt haben oder weil das Sortiment größer wird. Diese kleinen Obstbäume haben aromatische, duftende Früchte, aus denen sich in der Küche Quittenlikör, Quittenmarmelade, Quittensenf oder andere Delikatessen herstellen lassen.
GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 42 | 2019
Früher waren Quittenbäumchen in vielen Bauerngärten zu finden, sind dann jedoch etwas in Vergessenheit geraten. Inzwischen werden sie wieder häufiger gepflanzt. Das liegt vielleicht daran, dass viele Gartenbesitzer dieses Obst im Urlaub in wärmeren Regionen kennengelernt haben oder weil das Sortiment größer wird. Diese kleinen Obstbäume haben aromatische, duftende Früchte, aus denen sich in der Küche Quittenlikör, Quittenmarmelade, Quittensenf oder andere Delikatessen herstellen lassen.

Quitten werden grob nach der Fruchtform eingeteilt. Manche sind eher birnen- andere apfelförmig. Es kann allerdings vorkommen, dass ganz unterschiedliche Früchte an ein und demselben Baum hängen. Die Echte Quitte sollte nicht mit der Zier- oder Scheinquitte verwechselt werden: Im Allgemeinen sind die Echten Quitten – botanisch Cydonia - relativ kleine Bäume oder auch Sträucher. Die Scheinquitten gehören dagegen zur Gattung Chaenomeles und sind viel kleiner.

Quittenbäume sind pflegeleichte, relativ anspruchslose Obstgehölze, die nicht allzu groß werden. Die Ansprüche aller Sorten an den Standort sind ähnlich. Die Bäume gedeihen auch noch auf mageren Böden. Die Krone sollte alle paar Jahre etwas ausgedünnt werden. Doch selbst, wenn dieser Ertragsschnitt ausbleibt, trägt ein Quittenbäumchen reichlich Früchte.

Auch wenn Quitten vor allem aus wärmeren Regionen wie der Türkei bekannt sind – diese Bäume sind frosthart. Sehr niedrige Temperaturen im Winter können aber Schäden am Holz verursachen. Deshalb ist ein geschützter, sonniger Standort empfehlenswert. Der Standplatz sollte mindestens 3 mal 3 m groß sein. Wenn Platz knapp ist, können Quittenbäumchen auch an einem Spalier gezogen werden.
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