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Gartenträume Experte Tipp der Woche
GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 40 | 2018
Die zierlichen, kleinen Schneeglöckchen blühen häufig schon, bevor der letzte Schnee aufgetaut ist. Trotz ihrer Zartheit trotzen sie der Kälte und zeigen uns, dass der Frühling nicht mehr fern ist.
GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 40 | 2018
Die zierlichen, kleinen Schneeglöckchen blühen häufig schon, bevor der letzte Schnee aufgetaut ist. Trotz ihrer Zartheit trotzen sie der Kälte und zeigen uns, dass der Frühling nicht mehr fern ist.

Schneeglöckchen (Galanthus) sind sehr vielfältig und wecken deshalb bei vielen Pflanzenfreunden die Sammlerleidenschaft. Die Briten haben eine besondere Schwäche für Schneeglöckchen und gehen deshalb gerne im Februar auf „Schneeglöckchen-Safari“. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile Gärten, die zur Blütezeit ihre Tore für Schneeglöckchenbegeisterte öffnen.
Zur Gattung Galanthus gehören rund 15 bis 20 Arten. Das heimische Kleinblütige Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) ist am bekanntesten. Es gibt aber auch gefüllt blühende Sorten oder solche, die eine besondere Zeichnung auf den Blütenblättern haben.
Weitere Unterscheidungsmerkmale sind unter anderem die Länge der Stiele, die Anzahl der Blüten an einem Stiel, die Blütengröße, die Blattform und die verschiedenen Blütezeiten. Die kleinen Zwiebeln sollten nicht lange gelagert werden, sondern früh im Herbst etwa 5 bis 8 cm tief gepflanzt werden.
Wenn sich Schneeglöckchen an ihrem Standort wohlfühlen und sie nicht durch Hacken oder Graben gestört werden, verwildern sie sogar, das heißt, sie breiten sich selbständig aus. Eine Voraussetzung, damit sich Schneeglöckchen gut entwickeln, ist lockerer, humoser und sehr gut wasserdurchlässiger Boden.

Schneeglöckchen können z.B. gut am Gehölzrand, zwischen Sträuchern und Stauden wachsen. Besonders schöne Gartenbilder entstehen, wenn sie zusammen mit anderen Frühstartern wie Winterlingen oder zarten, kleinen Krokussen blühen.
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