Katzenminze – tierisch beliebte blaue Blütenwolken

Die Katzenminze (Nepeta) mit ihrem filigranen Wuchs, ihrer langen Blütezeit und den zumeist duftigen blauen Blütenwolken ist bei Mensch und Tier sehr beliebt. Sie lässt sich gestalterisch gut verwenden und ist wertvoll für Hummeln und Bienen.

GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 23 | 2017

Die Katzenminze (Nepeta) mit ihrem filigranen Wuchs, ihrer langen Blütezeit und den zumeist duftigen blauen Blütenwolken ist bei Mensch und Tier sehr beliebt. Sie lässt sich gestalterisch gut verwenden und ist wertvoll für Hummeln und Bienen.

Blaue Katzenminze mit Biene

Katzen haben oft eine Schwäche für diese Stauden und können sie mit ihrer Zuneigung buchstäblich erdrücken. Neben Nepeta cataria sind besonders die niedrigen, bodendeckenden Nepeta racemosa-Sorten von ihnen bedroht.  Oft als Teppich gepflanzt, laden sie zum Herumwälzen geradezu ein. Tipps, falls die Katzen allzu zudringlich werden: 1. Stark frequentierte Pflanzen durch einen Drahtkorb schützen. 2. Von Nepeta racemosa die zitronenduftenden Sorten pflanzen. 3. Nepeta grandiflora scheint für Katzen weniger attraktiv zu sein als Nepeta x faassenii.

katzenminze

Auch die größeren Schwestern der Pflanzenzwerge setzt man am besten zu mehreren. Nicht kompakt als Teppich, sondern hier und da eingestreut als Mittler im Staudenbeet. Mit ihrem filigranen Wuchs und den kleinen Blüten umweben sie Diven wie Beetrosen, Türkischen Mohn oder Bart-Iris. Dabei fügen sie sich so gut ein, dass sie mit wirklich jedem Farbton harmonieren, selbst mit dem schreienden Orange einer Fackellilie.

Katzenminze mit Fackellilie

Wichtig ist, dass die miteinander kombinierten Pflanzen die gleichen Ansprüche an den Standort stellen. Katzenminzen lassen sich da ganz leicht sortieren: Die mit graugrünem Laub brauchen viel Sonne, vertragen Trockenheit und möchten in magerem bis mäßig nährstoffreichem Boden mit sehr gutem Wasserabzug gedeihen. Anders die weniger verbreiteten sattgrünlaubigen Arten wie die recht schattenverträgliche Nepeta subsessilis. Sie braucht es gleichmäßig feucht, wobei der Boden aber nie wirklich nass sein darf. 

katzenminze

Viele Katzenminzen kommen gut auf Mauerkronen und im Steingarten zur Geltung. Die graulaubigen Arten vertragen die Verhältnisse dort bestens. Wenn sie dazu noch einen eher lockeren Wuchs haben, lassen sie ihre Blütentriebe schön herabwallen.

Katzenminze im Beet

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